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#Pegida - Wir wollen nicht Islamisiert werden ...

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Beitrag von lupa am So 18 Okt 2015, 02:04

so oder ähnlich hört man allenthalben aus den Reihen der Pegida-Anhängern



Frage:
wer islamisiert euch und von wem?
Hattet ihr eine Einladung von einem Imam?
Hattet ihre eine Einladung von einem Moslem oder einer Muslimin?
Wurde euch ein Koran geschenkt oder verkauft?
Kennt ihr die Menschen näher die dem islamischen Glauben angehören?

Ich glaube es ist nichts von allem.
Warum also diese Parolen?

#Wulff und #Merkel sagten mal: der Islam gehört auch zu Deutschland.
Dem kann ich nicht zustimmen. Keine Glaubensrichtung sollte zu Deutschland gehören.
Und die Kirchensteuer gehört abgeschafft.

Es sind religiöse Gruppen die jeder Mensch Privat oder in seiner Gruppe ausüben sollte/kann.  Da ist es egal ob Katholisch, Evangelisch, Hindu, Islam, Zeuge Jehovas, Jude und was es sonst noch alles gibt.

Warum also die Angst vor dem Islam?
Ist es nicht eher die Angst vor dem Unbekannten?
Oder ist es: 1 schreit und 10 schreien gleich im Chor mit. Umso mehr schreien umso eher wird es geglaubt weil es dann richtig sein muss?

Angst vor der Verbrecherbande IS und andere Verbrechergruppen das ist verständlich. Das haben die Flüchtlinge auch.

Doch was können die Flüchtlinge dafür dass ihr Angst habt?
Der richtige Weg wäre doch mit den Menschen zu reden. Nur dann wird man verstehen was der Islam bedeutet. Selbst jetzt leben in Syrien (als Beispiel) Muslimen, Christen und Juden in Freundschaft zusammen. Entweder in der Nachbarschaft oder im gleichen Haus. Niemand stört sich daran. Oft sind sie befreundet und helfen sich gegenseitig. Jeder respektiert den Glaube des anderen.

Zu mir sagte mal vor Jahren ein älterer Mann in der Türkei: ich wäre eine gute Muslimin. Ich antwortete, dass ich keine Muslimin bin. Er: ist egal, es gibt nur einen Gott.. Ich: ja wenn es denn einen geben sollte. Damit war dieses Thema abgehackt. Er kam darauf weil ich mit großen Kopftuch und Barfuß eine Moschee besucht hatte. Wenn ich doch schon mal da bin, außerdem interessiert es mich wirklich, es sind schöne Häuser. Wurde in dem Jahr öfter gefragt ob ich Muslimin bin. Habe es verneint und es war nie ein Problem, warum auch? Es gibt da auch Kirchen und auch diese habe ich mir angesehen (ohne Gottesdienst, das ist nix für mich). In all diesen Ländern um Syrien herum hatte ich nie ein Problem weil ich keine Muslimin bin.

War 1 Jahr nur in der Türkei, habe wirklich viel gesehen, bei wildfremden Menschen geschlafen, die Gastfreundschaft ist einmalig, da können wir noch lernen. Nein ob in der Türkei, in Syrien, Irak, Iran oder Indien - die Menschen sind sehr gastfreundlich und niemand wollte mir ihren Glauben aufdrücken, das war nie eine Thema. Aber ich, ich habe sie ausgefragt, wollte vieles wissen und sie gaben mir bereitwillig Auskunft, ließen mich an vielen Festen teilnehmen. Beim Beschneidungsfest da hatte ich so meine Probleme damit. Es wurde mir ganz genau erklärt wie es abgeht und dass ein Doc anwesend ist. Der Junge war sehr tapfer. Das ist ihre Tradition. Alles sehr feierlich. Der Junge kam mit einem Prachtgewand auf einem Esel an, er freute sich sichtlich über die Beschneidung. Danach wurde gegessen, getrunken und getanzt. Frauen und Männer waren nicht getrennt. Das ist mehr im arabischen Land verbreitet, aber auch da war es für mich ok. Ich wurde mehr als Gast ihres Landes angesehen als ein Ausländer. Dass man sich an die Gesetze des jeweiligen Landes hält versteht sich von selbst. Habe  mich vorab gut informiert. Auch in Diabakir, Van und am Ararat (sind viele Kurden) war es ok. hier habe ich es mal beschrieben weitere Reiseberichte sind noch nicht fertig, kommen aber noch ...
so viel zur Türkei

Von daher habe ich auch keine Angst wegen einer Islamisierung bzw. wegen dem Islam im allgemeinen.
Wissen darüber das geht vor Ort am besten oder man fragt die Betroffenen Bürger die dem Glauben angehören.

Macht euch schlau und redet anderen nicht nach. Vieles was in Twitter, Blogs oder Foren gelesen wird entspricht nicht immer der Wahrheit. Da wird einiges los getreten und andere verbreiten diesen Käse auch noch indem Glauben, dass das Geschriebene auch stimmig ist - was oft nicht der Fall ist.

Alle Muslimen sind keine Terroristen, es sind Menschen wie du und ich, wenn auch mit anderer Kultur.
Das gleiche ist bei den Katholiken, Evangelischen, Hindu, Manitu, Jude und Zeuge Jehovas und was es noch für Glaubensrichtungen gibt. Wenn dem so wäre dann wären ja auch alle Deutsche Terroristen.

Nur wegen einer Minderheit/Verbrecher kann und darf man nicht ein ganzes Volk verurteilen.

Macht euch schlau, lest den Koran und vieles mehr oder noch besser: macht einen mehrwöchigen Urlaub in den Ländern, lernt Land und Leute kennen, fahrt auch über Land.

Außerdem liegt es an jedem selbst wie man dem anderen begegnet.


Karaköz - Schattenspiele - war meine Lieblingssendung, mit meist wahren Hintergrund in der Erzählung ....





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Beitrag von lupa am Mo 19 Okt 2015, 06:38

dieser Hass ist unerträglich und widerlich zugleich ...



habe 3 Stunden nur mitgelesen bei Twitter und in diversen Foren.  Was ich da an Hasstiraden,  Unwahrheiten, vieles auch aus Unwissenheit gelesen habe, das hat mich doch erschüttert. Bisher dachte ich, dass wir in einem aufgeklärten, demokratischen und weltoffenen Land leben würden, hier wurde ich eines besseren belehrt.

Mir kam es vor als ob ich in einem Kreis von verbitterten, egoistischen, überängstlichen, von Hass getriebenen, ausländerfeindlichen und keifenden Männlein und Weiblein mich befinde. Diese Engstirnigkeit ist kaum zu überbieten.

Der Angriff auf die Regierenden in Berlin kann ich zum Teil nachvollziehen. Verbale und obszöne Ausdrücke sind nicht nur fehl am Platz, sondern unterwandern auch die Glaubwürdigkeit der vorangegangenen Worte. Und das Unfassbare: genau diese Entgleisung wurde auch noch von einigen Minderheiten mit wachsender Begeisterung als gut geheißen, in Form mit mehrfachen RT.

Sie schienen sich Gegenseitig hochzuschaukeln. Die vielen Vetos der Gegenseite wurden kaum wahrgenommen scheint mir. Gut, dass die Mehrzahl der anwesenden User sich davon distanzierten, teils auch überlesen haben.

Meinungsfreiheit ist ein hohes Gut und muss immer verteidigt werden. Jedoch hat vieles nichts mehr mit einer Meinungsfreiheit was gemeinsam, sondern gehört (meine Meinung) strafrechtlich verfolgt.





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Beitrag von lupa am Mo 19 Okt 2015, 11:31

zum Schluss ...


an Pegida direkt:

hört auf zu rufen: Wir sind das Volk - finde das schon anmaßend.

Pegida ist eine kleine Bewegung von einigen Anführern und mehr Mitläufer. Zusammen gerade mal bis zu 10000 Frau/Mann.

Persönlich bin ich ein kleines Rädchen innerhalb eines Volkes. Jedoch niemals ein Teil der Pegida-Bewegung.











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