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Wie sieht unsere Zukunft aus?


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Beitrag von lupa am Mi 27 Aug 2014, 01:05


Heute ist wieder so ein Tag. Ich mache mir Gedanken über die Zukunft. Nicht die der Deutschen allein, nein - ich meine die Zukunft aller in der Welt.

1. Gedanken über Arbeitsplätze.
Bei uns werden es immer weniger, in den ärmeren Länder immer mehr. Jedoch zu einem Stundenlohn von dem die Menschen nur überleben können. Die Armut muss bleiben. Schließlich steht ein sehr großer Wirtschaftszweig weltweit dahinter. Das Kapital muss wachsen auf Kosten der armen Menschen. Es leben da eh zu viele, so tut man noch was gutes und wirkt der Überbevölkerung entgegen ... arme Menschen sterben früher. Es gilt die Macht des Geldes zu erhalten, da hat ein armes Menschenkind keinen Platz. Irgendwann werden die Menschen sich dagegen wehren, der Preis ist hoch. Ob sie gewinnen?

Und was ist mit den Industrieländer? Was ist mit Deutschland? Wie geht die Entwicklung weiter wenn nicht dagegen gewirkt wird? Immer mehr Arbeitslose und immer mehr Menschen an und unter der Armutsgrenze? Wie lange kann das ein Land verkraften? ALG II nimmt nicht nur den Menschen die Würde, sondern ist auf Dauer kein haltbarer Zustand. Alleine die Verwaltungskosten gehen in die Milliarden. Doch selbst ein sogenanntes Bürgergeld ist auf Dauer nicht die Lösung. Im Moment freuen sich die Politiker. Sie haben hohe Steuereinnahmen, doch wie lange noch und von was denn? Die großen Konzerne lassen schon jetzt im Ausland produzieren, bauen hier immer mehr Arbeitsplätze ab oder gehen gleich ganz ins Ausland. Alleine die Waffenindustrie hat Hochkonjunktur. Schließlich verdienen wir kräftig an jedem Krieg mit. Muss es deswegen mehr Kriege geben damit wir gut leben können? Wobei ein Drittel des Volkes am "gut leben" vorbei lebt, sie werden immer ärmer.

Wie lange geht das noch gut? Ich glaube noch eine ganze Weile. Dem Deutschen muss man erst das Auto wegnehmen bis er bemerkt was wirklich abgeht im Land. Bis er bemerkt was Armut bedeutet. Was kommt dann? Ein Volksaufstand? Für was und was soll es bringen? Das ist keine Lösung, sondern verstärkt das Problem umso mehr. Wir haben alle 4 Jahre die Macht eine andere Regierung zu wählen, warum wird diese Macht verschenkt? Ich glaube, weil es noch vielen zu gut geht, sie wollen daran nichts ändern, alles soll so bleiben wie es ist. Wird es aber nicht. Die Arbeitsplätze werden weniger, die Armut dafür wächst. Mir kommt es oft so vor, dass erwerbslose und arme Menschen in Deutschland keinen Platz mehr haben, sie werden nur noch geduldet. Diese Gedanken kommen mir wenn ich höre und lese was die Regierung so von sich gibt. Die, welche Arbeit haben, werden belohnt. Die ohne Arbeit, Rentner und andere sind nur noch ein notwendiges Übel denen man noch etwas abnehmen kann.

Die Lösung?
Es muss ein Umdenken geben. Wie man die Industrie halten kann damit diese nicht abwandern. Mittlere und kleinere Unternehmen müssen gestärkt werden. Nur so können sie Arbeitsplätze schaffen. Jedoch Arbeitsplätze von denen die Menschen auch leben können. Das sollte das Ziel sein. Alles andere wird sich irgendwann sehr ins negative verwandeln, und was kommt danach?

Fortsetzung folgt ...


...
Ein Arbeiteraufstand wie in früheren Jahren bringt heute auch nicht mehr viel. Heute ist jeder Austauschbar. Wir haben ja nicht nur ungelernte Kräfte in der Erwerbslosigkeit, sondern auch gelernte und erfahrene Kräfte, die man nicht mehr haben wollte, weil zu alt, zu teuer etc pp. Doch dann wären sie wieder gefragt.




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Beitrag von lupa am Do 28 Aug 2014, 13:03



2. Kinder

Viele junge Paare entscheiden sich gegen ein Kind. Nicht weil sie keine Kinder wollen (gibt es auch), sondern weil sie keine Zukunft sehen für ihre Kids. Weil sie nicht wissen ob sie morgen noch Arbeit haben. Sie haben große Zweifel. Da hilft auch nicht das Eltern- und Erziehungsgeld wie auch das Kindergeld.

Es geht auch darum, wohin mit dem Kind wenn man weiter arbeiten möchte, will oder muss? Die versprochenen Kidaplätze für alle Kids ist immer noch nicht Realität. Darüber wird kaum noch geredet. Jetzt kommen die Politiker mit der Ansage, mehr Kindergeld für die Kids. Man versucht den jungen Leuten Bonbons zu geben, vergessen (oder bewusst nicht angesprochen) wird dabei, werden ein oder beide Elternteile arbeitslos, dann haben sie von all dem nichts. Das Kindergeld wird sofort als Einkommen angerechnet, das Kind muss sich und teilweise die Eltern mit ernähren. Hier werden die Kids und die Eltern bestraft. Dazu kommen Sanktionen, egal ob berechtigt oder nicht. Ist man in Deutschland arbeitslos steht man an der unteren Stufe wenn es zu ALG II kommt. Anders kann ich es nicht bezeichnen. Die Meldungen tagtäglich zeigen die Richtigkeit des geschriebenen.

Die Ansage vieler Politiker "im Ausland wäre es viel schlimmer" ist kein Argument, sondern zeigt deren ihre Unwissenheit oder auch Unfähigkeit. Man kann die Armut anderer Länder nicht miteinander vergleichen. Jedes Land hat seine eigene Armut, schon durch die dortige Regierung und Gesetze wie Möglichkeiten der Selbsthilfe, vorgegeben. Höre gerade die Ansagen aus Nürnberg über die neuen Zahlen. Ob die das alles glauben was sie von sich geben? Dass die Zahlen niemals stimmen weiß doch inzwischen jeder. Sie werden schön gerechnet.

2a. Jugendliche
Die heutige Jugend wird vergessen. Man hört nur negatives über unsere Kids aus Berlin. Dass viele Jugendliche ein freiwilliges soziales Jahr machen, weil sie auf einen Ausbildungs- oder Studienplatz warten, warum hört man darüber wenig? Warum wird das verschwiegen? Klar gibt es auch Kids welche die Schule abbrechen, herum lungern, keine Perspektive sehen für ihre Zukunft. Sie werden vergessen oder schlecht geredet, dabei ist auch das mit ein Produkt falscher Politik. Alles auf das Elternhaus zu schieben ist ja einfach. Nur sind hier nicht wenige Eltern überfordert, sie brauchen Hilfe von außen, keine Strafpredigt und Gesetze die Eltern und Jugendliche bevormunden, gerade bei ALG II.

Ich sehe es ja hier im Altenheim. Es kommen viele Jugendliche die hier ein freiwilliges soziales Jahr machen wollen. Sie sind mit einer Hingabe und Sensibilität wie Einfühlungsvermögen, gerade was ältere und behinderte Bewohner angeht, dabei - alle Achtung.

Sie veranstalten Spiele, Gedächtnistraining, gehen mit den Bewohner im Rollstuhl spazieren und vieles mehr. Die Jugendliche sind nicht nur in Altenheimen, sondern in vielen anderen Einrichtungen zu finden, warum hört man davon wenig bis nichts? Nur sagen, unsere Jugend ist faul, sie wollen nicht arbeiten etc pp. ist eine primitive Aussage, zeigt es doch die Unwissenheit des Sprechers oder will man nicht zugeben, dass man für die Jugendliche keine Stellen hat, dass man sie bei aller Planung in der Familienpolitik vergessen hat? Die Aussage, dass die Jugendlichen auf der Straße sich die Zeit vertreiben, stimmt ja zum Teil, doch warum? Es gibt kaum Einrichtungen wo sich die jungen Erwachsenen aufhalten können. Viele Jugendhäuser wurden wegen Geldmangel von der Gemeinde geschlossen. Wo sollen sie hin? Sie wollen nicht nur zu Hause vor dem TV oder am PC sitzen, sie wollen sich mitteilen, doch wo? Es bleibt in vielen Regionen nur noch die Straße, Parks, leider auch Spielplätze die nur für Kids bis 10 oder 14 Jahre gestattet sind. Für die 14-18jährige gibt es kaum noch Einrichtungen wo sie sich aufhalten können. Es werden auch Jugendliche strafbar, doch ist es weder die Mehrheit noch sind alle Jugendliche so. Es ist wie meist, man hört nur das negative und schon wird eine ganze Generation verurteilt ... von Erwachsenen.

Auch hier muss dringend was getan werden. Die jungen Leute brauchen eine Perspektive für die Zukunft. Sie müssen mehr unterstützt werden. Nur Gesetze machen was sie dürfen und was nicht, das reicht bei weitem nicht. Jugendhäuser zu schließen wegen Geldmangel ist das letzte. Das Gegenteil sollte sein, mehr Jugendhäuser mit Pädagogen (auch da sind nicht wenige arbeitslos, hier würden sie gebraucht und bräuchten kein Amt) die die jungen Menschen führen und ihnen helfen. Helfen bei der Suche nach einer Ausbildungsstelle, nach einem Arbeitsplatz oder bei Weiterbildung und vieles mehr. Wenn hier nichts getan wird werden wieder viele Jugendliche irgendwann im Netz von Hartz IV gefangen sein. Wie sollen sie da eine Familie gründen? Bei den Aussichten?

Unsere Jugend ist nicht schlecht, das Gegenteil ist der Fall, doch sie wurden vergessen ...

Fortsetzung folgt ...



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Beitrag von lupa am Fr 29 Aug 2014, 04:09



3. unsere ausländische Mitbürger

Einst wurden sie ins Land geholt, es gab Arbeit im Überfluss.
Heute jedoch will man sie am liebsten wieder zurückschicken, sie sind überflüssig geworden. Wie anders soll man es sonst verstehen wenn man sich die Gesetze, Anweisungen, Verfügungen usw. ansieht mit denen sich diese Mitbürger auseinandersetzen müssen? Die Regierung redet gerne über Demokratie, ist gegen Rassismus, doch das sind nur schöne Worte, nicht mehr und nicht weniger.

Die Bundesarbeitsministerin für Arbeit und Soziales Andrea Nahles und der Minister des Innern Thomas de Maizière im Schlepptau hatten sich gerade wieder mal artig vor die Kamera gestellt um zu erklären welche Gesetze sie einführen wollen. Gesetze gegen ausländische Mitbürger. Gesetze wegen "Vorbeugung" gegen Eventualitäten, die es entweder noch nie gab oder nur in sehr geringen Umfang. Für mich ist das eine Politik gegen ausländische Mitbürger, wie gegen Bürger aus der EU. Außerdem ist es eine Ablenkung um nicht zugeben zu müssen, dass das was sie auf den Weg bringen nicht das ist was wir wirklich brauchen, wir brauchen Arbeitsplätze und nicht noch ein mehr an Gesetze. Auf jeden Fall ist das keine Ausländer freundliche Politik, so sehe ich es. Von Andrea Nahles hatte ich mir mehr versprochen. Sie ist in der neuen Regierung die größte Enttäuschung für mich. Bei den Gesetzesentwürfe fällt mir immer wieder das Wort "Rassismus" ein ... Bei so einer Politik muss man sich nicht wundern, dass es wieder mehr Bürger gibt die das noch gutheißen. Mittlerweile sind die meisten bei uns lebenden Mitbürger aus anderen Kulturkreisen hier geboren, aufgewachsen und gehören dazu. Und immer mehr wollen die deutsche Staatsbürgerschaft, wobei die Jungen es heute leichter haben was auch gut ist.

3a. Asylpolitik

Die EU, darunter auch Deutschland, schottet sich an der Außengrenze zur EU immer mehr gegen Asylanten ab. Man will sie nicht haben. Griechenland hat sogar kilometerlange Zäune an der Grenze zur Türkei errichtet. Auch hier will man den Zufluss von Menschen aus anderen Länder stoppen. Doch selbst, wenn man den Flüchtlingen erzählt was sie erwartet wenn sie Asyl bei uns beantragen, sie würden trotzdem kommen. Weil es immer noch besser ist als das was sie in ihrem Land haben.

Das kann man nur verstehen wenn man sich die Flüchtlingslager bei uns anschaut. Wenn man sieht wie die Menschen untergebracht sind und wie sie leben sollen. Doch es geht auch anders und es gibt gottseidank immer noch Städte und Gemeinden die so was nicht zulassen. Da werden die Asylsuchende einbezogen in die Gemeinschaft.

Meist haben diese Menschen keine Privatsphäre, dürfen die Stadt nicht verlassen, bekommen Gutscheine und etwas Bargeld. Sie werden geduldet, dürfen nicht arbeiten und warten oft bis zu 10 und mehr Jahre bis endlich über ihren Asylantrag entschieden wurde. Das ist grausam und unmenschlich dazu. Dass es da noch nie zu einer großen Revolte gekommen ist, ist erstaunlich. Doch die Menschen sind es gewohnt. Ist es in vielen Herkunftsländer nicht anders. Unterdrückung, Diktatur, Armut, Hunger und Kriege ist es doch was die Menschen veranlasst ihr Land zu verlassen. Dass es auch Asylanten gibt die nur etwas Wohlstand wollen liegt doch in der Natur. Keiner, auch wir nicht, wollen in erbärmlichen Verhältnisse leben, muss man dies so negativ bewerten wie es oft aus der Regierung zu hören ist. Mein Gott, die Politiker würden umgekehrt auch davonlaufen. Es sind doch Menschen wie du und ich. Die große Mehrzahl leben anständig hier, beachten die Gesetze und mehr. Doch es ist wie immer, man hört nur das negative und schon werden diese Menschen verurteilt, verurteilt für etwas was sie nicht getan haben.

Es ist etwas faul in unserem Land. Man lässt nicht Menschen über Jahre "eingesperrt", lässt sie schmoren, unwissend wie es mit ihnen weitergeht.

Fortsetzung folgt ...

NS//
sehe mir gerade eine Sendung über Wahlkampf in Sachsen an. Da wird geredet, dass man Angst hat weil es so viele Ayslbewerber in dem Ort gibt. Und dass man sie überall antreffe, in Parks, sogar im Wald. Das dollste eine Ansage einer Frau: wenn mir 10 von denen begegnen habe ich Angst. Die Ansage eines Politikers, das Heim sei halt zu 50% über belegt zeigt doch schon, dass man sich keine Gedanken macht wie es den Menschen auf so engen Raum ergeht, ihnen stehen oft nur 3 qm zur Verfügung. Und so Leute wollen gewählt werden ... na bravo ...

Dass es bei so viel an Überbelegung zu Konflikten kommt ist doch voraus zusehen, wobei die Konflikten mehr im Heim anzutreffen sind und nicht auf der Straße. Die sanitären Anlagen sind unzureichend genau wie die Kochstellen in einem Raum das sich "Küche" nennt. Außerdem haben viele Asylanten Angst gleich abgeschoben zu werden.

Siehe dazu auch diesen Beitrag
http://wolfsrebellen-welt.forumieren.com/t317-was-ist-das-fur-eine-politik#438





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Beitrag von lupa am So 31 Aug 2014, 04:51



4. Rentner

Immer mehr Rentner müssen neben ihrer Rente Grundsicherung beantragen, es reicht nicht mehr zum Leben, oft werden damit nicht mal die Kosten abgedeckt. Sie haben ihr Leben lang gearbeitet, doch die Renten hinken der Preissteigerung und den Löhnen hinterher. Dazu die vielen Nullrunden die man den Rentner/innen aufgetragen hat.

Wie auch die Rentner welche schon vor Eintritt in die Altersrente eine Erwerbslosenrente bezogen haben. Auch sie sind die Verlierer und beantragen immer mehr Grundsicherung.

Dazu kommen die Menschen die schon lange Arbeitslos sind. Da ja seit Einführung der Agenda 10 keine Rentenbeiträge gezahlt werden. Diese Menschen gehören ebenfalls zu den Verlierern. Sie bleiben in Hartz IV und später in der Grundsicherung.

Der Eckregelsatz bei Hartz IV ist der gleiche wie bei der Grundsicherung. Zum Leben zu wenig, zum Sterben zu viel.

Hier ist schon jetzt abzusehen, dass Millionen von Bürgern mit der Grundsicherung leben müssen und es werden immer mehr. Nur - wie soll das ganze auf Dauer finanziert werden? Auf Kosten derer die noch Arbeit haben? Wobei man hier schon nicht mehr rein von Arbeit reden kann, da immer mehr Menschen nur einen befristeten Arbeits/Werksvertrag haben oder einen 400 € Job. Oder aber, falls Hamburg damit durch kommt (hoffe nicht) den angekündigten Null-Euro-Job. Es ist zum Kotzen wenn man sieht wie das Volk ausgeblutet wird, ausgeblutet damit es den Lobbyisten gut geht. Das Kapital hat nicht nur das sagen, es muss wachsen egal was es kostet oder wie hoch der Preis für uns ist.

Die Rente mit 63 ist der Witz h³. Nur wenige Menschen kommen in den Genuss mit 63 in Rente gehen zu können. Die Jugend schon mal gar nicht mehr.

Meine Generation konnte noch mit 14 Jahre anfangen zu arbeiten oder eine Lehre beginnen. Oder es wurde studiert. Heute sitzen die 14jährige noch in der Schule: Bis sie eine Lehre beginnen oder eine Arbeit finden, vergeht ja noch einige Zeit. Heute gibt es keine Garantie mehr, dass man 45 Arbeitsjahre zusammen bekommt. Glaube bei der Arbeitsmarktlage wird es dies auch nicht mehr geben. Die Erwerbslosen werden immer mehr. Wir haben heute ca 6 Millionen Arbeitslose, nicht das uns vorgegaukelte von fast 3 Millionen erwerbslose Menschen.

Die Rechnung geht nimmer auf.
Der Babyboom ist schon lange vorbei. Ohne unseren ausländischen Mitbürger, denen die Geburtenrate nicht wichtig erscheint, sie lieben Kinder und machen sie auch, denn ohne dies würde es in Deutschland noch düsterer aussehen. Habe mal gelesen die Deutschen würden aussterben, hoffe doch nicht dass es so weit kommt. Die Jungen müssen für die Älteren arbeiten damit die Rente gezahlt werden kann.

Da die Menschen immer weniger verdienen, die Kosten weiter steigen, sieht es für die Zukunft nicht gut aus. Wie soll das ganze noch aufgefangen werden damit später auch die heutigen Jungen noch Rente bekommen? Wenn hier nicht dagegen angegangen wird wird es irgendwann eine Grundrente für alle geben, gerade mal zum überleben, mehr wird es nicht sein. Doch auch das sind enorme Kosten die erst mal erwirtschaftet werden muss.

Die Zeit ist mehr als reif, dass endlich ALLE in die Rentenversicherung einzahlen, angefangen von den Selbstständigen, über Beamte, Politiker und Konzerninhaber. ALLE müssen einzahlen, nur so kann man die Kosten auffangen die kommen werden. Das muss per Gesetz geregelt werden. Glaube kaum, dass die vorgenannten mit dieser Regelung einverstanden sind. Der Status Beamte muss überprüft und abgebaut werden. Wir haben zu viele Beamte das steht fest, wie wir auch zu viele Politiker haben. Auch hier sollte abgebaut werden, es sind Steuergelder die verschleudert werden.

Der Rechnungshof muss angehalten werden strenger auf die Ausgaben zu achten. Diese Verschwendungssucht unserer Politiker muss aufhören. Da werden jährlich Milliarden in den Sand gesetzt, macht ja nichts, sie haben ihre Diäten, wir, das Volk, müssen alle Kosten auffangen, das heißt, wenn der Verschwendungssucht nicht endlich Einhalt geboten wird, muss es über kurz oder lang Steuererhöhungen geben, den Preis zahlen wir.

Bin dafür, dass die Politiker nach Stunden bezahlt werden. Dann wäre es vorbei mit den vielen Nebenjobs, entweder sie machen ihre Arbeit oder adios. In der freien Wirtschaft wäre die Hälfte schon längst raus geflogen, in der Politik ist anscheinend vieles erlaubt.



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Beitrag von lupa am So 31 Aug 2014, 04:57

habe einige Wiederholungen im Text drinnen, verzeiht.
Bekomme es jetzt nicht hin weil ich mehr als zornig bin. Wenn nichts geändert wird hinterlassen wir ein schweres Erbe für unsere Nachkommen. Hier darf man auch das atomare Material nicht vergessen. Es wird kaum noch darüber geredet, nur die Asse reißt bald ein ... und dann?



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Beitrag von lupa am So 19 Okt 2014, 02:23

Bürgerkriege, Revolte, Streiks und vieles mehr ...

Aufstände etc. kommen nicht von ungefähr. Oft geht immer eine Unzufriedenheit voraus. Die Gründe sind vielschichtig doch meist fängt es mit Arbeitslosigkeit an. Ohne Arbeit hat man kein Geld, ohne Geld wird das überleben schwer. Erst kommt der Neid gegenüber denen die Arbeit haben. Danach kommt Wut, Unzufriedenheit, es steigert sich, in die eine wie auch in die andere Richtung. Wölfe werden zu Hyänen, die Jagd beginnt ...

In Deutschland sind wir gottlob sozial abgesichert. Wäre dem nicht so würden viele Menschen verhungern. Mundraub ist strafbar. Stellt euch vor wir hätten in D keine soziale Absicherung, einfach nichts. Bei nichts meine ich auch, keine Tafel und anderes mehr - einfach nichts ...

Ohne Arbeit hast zwar viel Zeit, doch kein Geld. Wie willst dann in D überleben? Mit Betteln wird es einige Zeit funktionieren, doch werden die Erwerbslosen immer mehr, gibt es auch weniger von den Mitmenschen. Dafür umso mehr an bettelnde Menschen. Es wird eng ...


So in etwa ist es in vielen Ländern auf der Welt.
Immer mehr Erwerbslose mit viel Zeit. Mit den Jahren wächst die Wut in die eine wie auch in die andere Richtung. Jetzt gewinnt Hass, Neid, Rassismus und vieles mehr die Oberhand. Einst brave Bürger werden zu Dieben. Sie haben zu Hause Frau und Kinder, der Hunger ist der tägliche Begleiter. Mit der Zeit wurde aus Not schon der halbe Hausstand verkauft, doch es ändert sich nichts. Außer einige Gelegenheitsjobs ist nichts zu finden. Und wehe eines in der Familie wird krank ...

Wenn dann einer kommt, die Verheißung auf Besserung verspricht, der bekommt in dieser Situation viele Anhänger. Durch Erpressung, Diebstahl hält sich die Bande über Wasser. Umso mehr Anhänger diese Verbrecher bekommen umso mehr müssen sie Rauben und vieles mehr. Alle wollen was abbekommen vom Kuchen. In der Gruppe fühlen sie sich stark. Wie weit dies gehen kann erleben wir immer wieder, das richtig böse ist das jetzige IS.

Die Gruppe, die sich dieser Verschwörung nicht anschließen, halten sich mit selbst angebauten Gemüse, egal wem welches Land gehört, es wird etwas angebaut das man, ohne Steuern versteht sich, an der nächsten Ecke verkaufen kann. Dazu kommen noch kleine Rauchgiftdelikte, doch nie großes, sie rebellieren in der Zwischenzeit, gehen auf die Straße, leider oft mit Waffen ... sie müssen sich verteidigen ... jetzt gegen Militär oder gegen andere Randgruppen ...

Sehr oft sind die Regierungen Schuld an dem Elend. Diktatur und Unterdrückung geht nur eine gewisse Zeit lang gut. Alles weil Korruption und Lobbyismus die Macht übernommen hat, die Regierungen werden zu Handlangern, beuten die Bürger aus.
Irgendwann haben die Menschen genug, gehen auf die Straße, sie rebellieren gegen das Unrecht. Erst wird die Revolte mit Gewalt eingedämmt. Doch das geht nur eine gewisse Zeit. Dann kocht die Wut beim Volk über ... sie bewaffnen sich, gehen gegen das aufmarschierende Militär. Der Bürgerkrieg hat seinen Anfang gefunden ...

Es ist wie das Schneefallsystem. Die Wut greift auf andere Völker über. Sie fühlen sich stark. Auch sie wollen das Unrecht nicht länger hinnehmen ... so in etwa ist es was wir auf der Welt sehen ... weitere Völker werden sich gegen ihre Regierungen wehren ... es ist noch lange nicht zu Ende ...


Für vieles sind die Regierungen Schuld. Es wird immer mehr an Kapital gedacht. Bürger werden gemelkt wie Kühe. Die Lobbyisten haben das sagen. Das Kapital will wachsen, auf Kosten des Volkes. Dass dies auf Dauer nicht so weiter gehen kann ist wohl allen klar. Doch das ist denen egal. Ihre Konten sind gefüllt, gehen sie halt ins Ausland. Ihre Schäfchen haben sie im trockenen. Soll doch das Volk sehen wie weit sie kommen ...


Wir leben immer mehr in einer Scheinwelt. Das wird sich eines Tages rächen. Nicht jetzt und nicht gleich. Und bei uns? Was ist mit unserem Land?  Wir haben es alle 4 Jahre in der Hand. Wir können viel bewegen, dafür muss man an die Wahlurnen gehen, auch mal kleinen Parteien die Chance geben. Wir haben die Macht, nur - man darf diese nicht verschenken ... nun sind wir wieder am Anfang meiner Gedanken... dem Deutschen muss man erst sein Auto wegnehmen bis er bemerkt was abgeht in unserem Land ...

Es gibt ein Sprichwort: das Volk wählt seine Henker selber ..... da ist was dran ...






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