Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. *Art.1, Abs.1 GG*

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Keine Bestimmung der vorliegenden Erklärung darf so ausgelegt werden, dass sich daraus für einen Staat, eine Gruppe oder eine
Person irgendein Recht ergibt, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu setzen, welche auf die Vernichtung der in dieser
Erklärung angeführten Rechte und Freiheiten abzielt. *Artikel 30 aus der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.*






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und wieder musste ein Mensch sterben ...

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fragez. und wieder musste ein Mensch sterben ...

Beitrag von lupa am Sa 06 Dez 2014, 16:21


sterben, weil ein Erwerbsloser Mensch ausrastete, was jedoch selbst keine Entschuldigung für den Mord ist, sondern es zeigt immer mehr wohin es führt wenn man Menschen bevormundet, gängelt und mit einer Überheblichkeit behandelt, die Menschenrechte permanent umgeht und vieles mehr ... der Täter muss sich für seine Tat verantworten - die Hintergründe liegen jedoch woanders - ob es da ein Nachdenken gibt?

Im Jobcenter Rothenburg ob der Tauber wurde ein Gutachter von einem 28j arbeitslosen Mann erstochen. Dafür gibt es keine Entschuldigung. Der Täter wird mit Sicherheit verurteilt. Schnell wird die Tat und die Hintergründe dafür, warum Menschen sich soweit treiben lassen, dass sie sogar vor einem Mord nicht zurückschrecken, vergessen ... man geht zur Tagesordnung über ... bis zur nächsten Tat (hoffe nicht).

Die Schuldigen, die Menschen so ausrasten lassen, liegt meiner Meinung nach an dem Umgang und Durchführung der Agenda 2010 mit Gesetzen die nichts mehr mit Würde und Menschenrechte was gemeinsam haben. Die Menschen werden bevormundet, gegängelt, teilweise wird mit einer Überheblichkeit geantwortet, dass man sich schon fragen muss: wo leben wir und in welchen Jahr? Den Erwerbslosen werden immer mehr die Teilnahme an einem normalen Leben erschwert, ausgegrenzt und abgeschoben. Dazu mit einer Art von Bevormundung die sich die Ersteller dieser Gesetze sich selbst auch nicht gefallen lassen würden, doch der erwerbslose Mensch hat diese Rechte wohl nimmer, er hat zu gehorchen, sich dem Jobcenter unterzuordnen, eigene Meinung ist da nicht gefragt, wird regelrecht beschnitten ansonsten droht man mit Sanktionen.

Ist das Demokratie? Gibt es hierzulande eigentlich noch Demokratie? Meiner Meinung und Auffassung nach hat dies wenig bis nichts mit einer Demokratie gemeinsam, das ist Diktatur und Sklavenhandel, mitten in Deutschland, im 21. Jahrhundert. Anderes fällt mir dazu nichts ein.

Mit welchem Recht werden Menschen ohne Arbeit so behandelt? Gibt es dafür nicht ein Artikel im GG? Wie ist das mit Artikel 1, Absatz 1 des GG? Gilt das nicht mehr für Erwerbslose Menschen? Wurde es abgeschafft? Wenn ja, wo steht das?

Meiner Meinung muss man die Verantwortung wegen Agenda 2010 und ihre Auswirkungen ganz allein in Berlin, im sogenannten Arbeitsministerium suchen.

Wenn man hört und liest, dass erwerbslosen Menschen unterstellt wird, dass sie faul sind und keine Arbeit wollen, dass sie zwangsverpflichtet werden sollen für Arbeit, für die sie weder geeignet, gewünscht oder aus anderen Gründen nicht annehmbar sind. Diese Menschen werden nicht gefragt, ihre Wünsche oder Abneigung zu einzelnen Berufen wird nicht berücksichtigt, sie haben es hinzunehmen oder es gibt Sanktionen. Art.12 im GG sagt: jeder Mensch darf frei entscheiden welcher Beruf/Arbeit er haben will,  gilt hier wohl nicht? Haben Erwerbslose überhaupt noch Rechte oder wurden diese abgeschafft für die Zeit der Erwerbslosigkeit? Wo steht das denn?

Allein der Gedanke, dass ein arbeitsloser Mensch der Gnade und Wohlwollens eines Sachbearbeiters abhängig ist, ob er für 1 Woche seine Mutter besuchen darf, allein dieser Gedanke macht schon wütend. Der Arbeitslose kann dafür auch 1 Woche Urlaub nehmen, stehen ihm ja 3 Wochen? zu, doch auch hier ist es die gleiche Abhängigkeit wie zuvor. Da hilft auch kein Bitten und Betteln, die Macht liegt beim Sachbearbeiter, er bestimmt, du vor dem Schreibtisch musst das so hinnehmen ... da krausen sich meine Nackenhaare ... das ist Unterdrückung, Diktatur ... vom feinsten.

Ich will jetzt nicht alle Fälle aufzählen die ich gehört oder gelesen habe. Vieles davon kann man bei ELO , bei gegen-hartz.de oder bei Tacheles und weiteren Foren nachlesen.

Auch dass jetzt verstärkt auf Zwangsverrentungen zugegriffen wird, das Wort Zwang zeigt es (ohne Zustimmung der Arbeitslosen Menschen), wissend, dass die Erwerbslosen Geld verlieren werden. Nicht nur, weil während der Zeit der Erwerbslosigkeit kein Rentenbeitrag mehr gezahlt wurde (früher war es so, jetzt fördert man die Altersarmut), nein - nun müssen die Zwangsrentner noch mit einem Abschlag rechnen (Altersgrenze nicht erreicht für Altersrente), macht ja nichts, kann ja Grundsicherung beantragen ... was für eine menschenverachtende Politik ist das denn? So werden Statistiken schön gefärbt ... die Differenz darf der Steuerzahler zahlen ... nett ...

Für diese Auslegung und Bevormundung unmenschlicher Gesetze sind alleine die Verantwortlichen im Arbeitsministerium zuständig. Die machen Politik auf Kosten der Erwerbslosen Menschen. Eine Politik mit ihren Auswirkungen die mit Würde und Menschenrechte für jeden Einzelnen nichts mehr gemeinsam haben. Würde und Menschenrechte werden hier mit Füßen getreten, der Erwerbslose Mensch ist nicht einer wie du und ich, nein - er ist ein Mensch der unteren Klasse, ein Sklave ... anders kann ich es nicht verstehen was da abgeht. So geht man nicht mit Menschen um. Egal ob in Arbeit oder nicht. Jeder Mensch hat ein Anrecht auf Würde und Achtung.

Pfui Teufel - ihr solltet euch was schämen ....
es schüttelt mich ...







Meine Beiträge zeigen meine eigene Meinung zum Thema ...
(Jeder Schreibfehler im Text steht für ein Lächeln
) ... 




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