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fragez. #Pegida - hier ARD-Talk mit Günther #Jauch

Beitrag von lupa am Mo 15 Dez 2014, 11:55

Ist es Angst vor Pegida oder will man mit auf den Zug?


AfD Vorsitzender Bernd Lucke wand sich wie ein Aal. Er spricht echt mit 2 Zungen, einmal JA, dann wieder NEIN, wie es gerade passt. Seine Aussage, dass nur qualifizierte Flüchtlinge bei uns willkommen sind, ist nicht nur absurd, sondern zeigt dass auch er nichts versteht. Flucht ist kein Wunschkonzert.

Das gleiche ist auch bei Jens Span (CDU) zu erkennen. Er ist gegen Burka, spricht aber von Demokratie. Burka wäre eine Unterdrückung der Frau. Fliegt aber in Länder wo das Tragen der Burka als normal angesehen wird. Warum kann man es nicht einfach tolerieren, dass es Frauen gibt die die Burka gerne, oder weil der Mann es so will, tragen? Wollen die Frauen keine Burka mehr tragen, so ist das kein Thema für uns, das müssen die Menschen in den entsprechenden Ländern selbst klären. In Deutschland sind etwa 100 Frauen mit Burka zu sehen. Haben wir keine anderen Probleme um der Burka ein so großes Feld zu geben?

Es ging hin und her mit Debatte. Jeder hat sein eigenes Bild wegen Pegida. Gesine Schwan hat es auf den Punkt gebracht: Soziale Mitte heißt nicht zwingend auch demokratisch. Genauso ist es.

Hier ein Link zum Thema der Sendung:
ARD-Talk mit G. Jauch

Meiner Meinung nach wurde nicht verstanden, dass die Politik eine große Mitschuld hat, warum Bürger Angst haben. Es gibt keine wirkliche Aufklärung, es wird geschwärzt, gerade was die Zuwanderung betrifft.

Eines stimmt wirklich.
Mehr Zuwanderung dient uns allen. Sie werden irgendwann arbeiten, Geld verdienen und Steuern zahlen. Sie sichern damit auch die Renten der Älteren. Doch niemand braucht Angst zu haben, dass die Flüchtlinge jetzt dir und mir den Arbeitsplatz wegnehmen.
Sind wir doch ehrlich:
viele arbeiten erst mal in Gaststätten wo die Inhaber aus dem gleichen Land sind. Oder sie gehen putzen usw. Selbst bis die Qualifizierten und Hochqualifizerten Flüchtlinge einen Arbeitsplatz finden der ihrer Ausbildung/Studium entspricht, da vergehen Jahre. Ihr Diplom muss erst mal anerkannt werden. Wir haben Flüchtlinge die schon vor Jahren zu uns gekommen sind aus nicht EU-Länder. Da sind Ärzte dabei, die immer noch Taxi fahren, weil deren ihre Approbation auf sich, über Jahre, warten lässt. Das sind keine Ausnahmen, die Asyl- und Anerkennungspolitik lässt zu wünschen übrig.  Es ist eine Schande, hier wird gejammert wegen Fachkräfte, Ärztemangel und und, dabei haben wir sie im Lande, es wird nicht zugegriffen weil veraltete Bürokratie nicht den neuen Gegebenheiten angepasst werden.  Unsere Bürokratie ist zu viel an Papierkram, zu wenig Menschlichkeit.

Doch zurück zu Pegida.
Dass Menschen Angst haben wegen Zuwanderung ist verständlich, gerade wenn man sich das anhört, was uns aus dem Innenministerium erzählt wird. Panikmache.

Mir kommt es so vor, dass man keine Flüchtlinge haben will (würden Politiker offen nie zugeben). Zu vieles wird kriminalisiert, es wird übertrieben in allem. Hat etwa der Innenminister Angst? Macht ihm der Flüchtlingsstrom Angst? Das wäre eine Erklärung wegen dem was er uns erzählen will. Dann sollte er den Platz wechseln, er ist mit dem Thema überfordert. Es ist eine Fehlbesetzung, so meine Auffassung.

Eines ist wohl wahr.
Wenn nicht mehr in den Flüchtlingscamps vor Ort getan wird (der Winter steht vor der Tür), werden mehr Menschen versuchen nach Deutschland zu kommen. Wer will schon gerne in einem Camp leben, wo Epidemien jederzeit verstärkt ausbrechen können. Wo sanitäre Anlagen Mangelware ist, das gleiche bei der täglichen Nahrung. Ich würde da auch weggehen und versuchen ins Ausland zu kommen, auch auf die Gefahr hin im Mittelmeer zu ertrinken. Über Land geht nicht wegen Zäune an der Grenze zu Griechenland und Spanien.

was ich nicht verstehe:
wenn ich Bürger höre: die nehmen uns zu viel weg, wie: Arbeitsplatz, Wohnung und einiges mehr.
Es wird vergessen: es kommen zur Zeit 98% Kriegsflüchtlinge zu uns, Wirtschaftsflüchtlinge aus nicht Kriegsländer sind gerade mal 2%, so in etwa.

Finde es traurig, dass das eigentliche Problem (die Unzufriedenheit der Bürger) nun auf den Köpfen von Kriegsflüchtlingen ausgetragen werden sollen. Die Unzufriedenheit hat doch nichts mit Kriegsflüchtlingen zu tun. Das besteht doch schon länger. (Hartz IV, Arbeitslosigkeit uvm). Denkt darüber nach wenn ihr zur Demo geht.

Macht eure eigene Demo, dafür braucht es weder Pegida noch sonst was. Lasst euch nicht benutzen. Sonst werdet ihr in eine Ecke von Gruppen gestellt wo ihr nie hingehört. Rassismus und Fremdenfeindlichkeit darf man keinen Platz einräumen. Wir machen doch auch Urlaub in deren Land, wenn es keine Kriege gibt.






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fragez. Re: #Pegida - hier ARD-Talk mit Günther #Jauch

Beitrag von lupa am Mo 15 Dez 2014, 18:55

das Ergebnis heute in den Medien, von Politiker aller Couleur


Aus SPD-Kreisen:
Wir sind ein Rechtsstaat und die Polizei wird für Recht sorgen ... so in etwa ...
wieder mal ist die Polizei die Prügelknabe für eine marode Politik. Wie praktisch. Da wird alles auf die Polizei geschoben, bekommen sie es wegen der Menge nicht gleich in den Griff, sind sie Schuld. Nun werden die Polizisten vor Ort zum Prügelknaben beider Parteien, auf der Seite der Politik, auf der anderen Seite der Demonstranten. Nicht zu fassen.

Liebe Demonstranten bitte seid vorsichtig. Ihr werdet von Neonazis wie von der Politik benutzt. Nun gibt man euch die Schuld. Ihr seid nun Schuld wegen Gewalt und Sonstiges. Weil ihr mit marschiert ohne daran zu denken, dass die Demo von Neonazis unterwandert wird. Kein normaler Bürger denkt erst mal, dass sich wieder Neonazis darunter mischen. Man hört von einer Demo und viele wandern hin und mit. Doch hört euch die Nachrichten und die Stimmen der Politiker an deswegen ...

Eine Politikerin der Grünen (Name vergessen) (hatte mich beim Schreiben schon gewundert, solche Worte von einer Politikerin der Grünen, ungewohnt ... man soll nicht 2 Sachen auf einmal machen, entschuldigt bitte, mein Fehler) So ist es richtig: Petra Pau von der Linksfraktion hatte es erkannt. Es liegt an der Politik dass die Menschen Angst haben und dass sich die Politiker den Sorgen und Nöten der Bürger stellen muss (so in etwa, sprach sie es aus), und es stimmt ...

es rächt sich, dass die Parteien meinen, dass man die Bürger bei vielem außen vor lässt. Man stellt sich vor die Kameras, macht einige Ansagen, und fertig. Der Bürger muss es glauben oder nicht und gut ist. Mehr muss man dem Bürger nicht sagen, anhören schon mal gar nicht. Und so Politiker erwarten unsere Solidarität. Sie wollen Applaus. Doch für was?

Sie machen Politik ohne den Bürger miteinzubeziehen. Wir dürfen zahlen und nochmals zahlen für alles mögliche. Jetzt erzählen sie uns was von Sparen. Warum haben sie denn die vergangen Jahren nicht schon gespart? Sie kennen doch unseren Schuldenberg nicht erst seit diesem Jahr. Und der Soli. Wieso wird der schon wieder eingeplant, alles ohne mal zu fragen? Es ist nicht das Geld der Politiker oder Steuergelder. Es ist zum ersten erst mal unser eigenes Geld und darüber habt ihr nicht zu entscheiden. Ihr nehmt euch Rechte heraus die euch hier nicht zustehen, so meine Meinung dazu.

Wer so eine Politik macht, die Bürger nicht einbezieht, sich der Verpflichtung dem Bürger gegenüber nicht mehr verpflichtet fühlt muss sich nicht wundern, dass es anderes herum auch geht. Oder wenn man ein Innenminister hört wo man meint die Welt gehe unter, so wie er redet mit einer Trauermine im Gesicht. Das macht vielen Bürgern Angst. Angst auch deswegen, weil man vieles auf die Flüchtlinge schiebt, sie sind Schuld weil es ja sooo viele Wirtschaftsflüchtlinge gibt. Gleichzeitig werden die Asylgesetze verschärft. Schöne Politik. JEDER Flüchtling hat das recht auf ein Asylverfahren. Und nicht schon vorab was unterstellen was noch nicht amtlich ist. Was gestern war muss sich noch lange nicht heute wiederholen.

Und ach dann die jungen Menschen die zur IS fliegen. Natürlich ist es schlimm, dass sich junge Menschen dazu verleiten lassen zum IS zu wandern. Das wird auch niemand verharmlosen oder mit einer lapidaren Geste abtun, mitnichten. Doch nun alle Rückkehrer als Terroristen anzusehen, am besten die Grenzen hoch mauern mit schwer bewaffneten Polizisten dahinter ... das war meine erster Gedanke als ich die Ansprache des Innenministers hörte, unlängst nach der Innenministerkonferenz.

Kein Land ist sicher vor Anschlägen. Wir können die Kontrollen verstärken und doch kann auch hier, immer wieder ein Verbrecher oder mehrere durchlaufen ohne gleich entdeckt zu werden. Die Gefahr, dass wenn was passiert, es zuerst auf ein Rückkehrer aus einem islamischen Staat zugeordnet wird ist damit sehr groß. Wie schnell werden Unschuldige verdächtigt die damit nichts zu tun haben. Das macht mich nachdenklich.

NS//
habe heute in den Nachrichten gehört, dass es 1550 Personen gibt die beschattet werden, sie sind bekannt. Ergo, das ist eine Ansage mit der man was anfangen kann. Das BKA oder sonst wer kümmert sich darum. So sollte es auch sein. Warum bekommen wir das nicht sofort nach Erkenntnis mitgeteilt, das beruhigt erst mal. Achtgeben tut eh jeder, mehr kann man nicht tun, außer hoffen, dass uns das nicht passieren wird. Eine Gefahr beim Namen genannt ist immer noch besser als das Gerede eines Innenministers, wo man meinen muss, dass wir gleich erschossen (enthauptet) werden, etwas übertrieben, ich weiß. Doch mit seiner Trauermine und dem was er uns mitteilen möchte, verbreitet er mehr Angst als gut ist. Menschen mit schwachen nerven fallen da schnell um.








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